2. Spieltag
Wuppertal TITANS vs. RWE Volleys Bottrop
0:3
15:25 / 21:25 / 17:25
Die Wuppertal TITANS unterlagen am Dienstag Abend dem Aufsteiger RWE Volleys Bottrop glatt mit 0:3. Nach der Auftaktniederlage gegen den TV Rottenburg ging auch die Heimpremiere in Wuppertal mit 15:25, 21:25 und 17:25 verloren.
Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS, hatte unter der Woche die Marschroute noch ganz klar vorgegeben: „Wir begegnen Bottrop absolut auf Augenhöhe und sind der Favorit“, formulierte der Wuppertaler Manager klar seine Ziele für das erste Heimspiel der neuen Saison. Dass seine Mannschaft auch gewillt war dies umzusetzen zeigte sich in den ersten Minuten des Spiels. Bottrop zog zur technischen Auszeit das Spiel an und konnte im Angriff vor allem die Abstimmungsprobleme im Wuppertaler Block nutzen, um den ersten Satz mit 15:25 für sich zu entscheiden.
Im zweiten Satz konnte sich das Team von Headcoach Jens Larsen langsam steigern. Vor allem bei Libero Julian Stuhlmann gelang fast alles. Der 23-jährige brachte den Angriff der Volleys mit hervorragenden Annahmeaktionen regelmäßig zur Verzweiflung. Beim Stand von 18:14 für die Wuppertaler dann die Kehrtwende: bei den TITANS schwand die Konzentration, so dass sie die Bottroper mit einigen unglücklichen Aktionen wieder ins Spiel brachten. RWE zwang dem Gegner sein Spiel auf und drehte den Satz mit 21:25.
Hervorragend an diesem Abend war das Wuppertaler Publikum. Trotz zweier mäßiger Sätze zuvor feuerten sie auch im dritten Satz ihr Team an. Larsen stellte um und brachte Merten Krüger auf der Zuspielerposition für Kapitän Gergely Chowanski. Die TITANS kämpften und schafften es mit einigen guten Aktionen die Stimmung in der Halle noch einmal richtig aufzuheizen. Bottrop lies an diesem Abend allerdings nichts mehr anbrennen und schaukelte auch den dritten Satz mit 17:25 nach Hause.
Zwar war es für die Wuppertaler die zweite Niederlage im zweiten Spiel, jedoch ließen einige der Neuzugänge ihr Potential schon erahnen, so dass die Fans der TITANS immer noch mit Optimismus in diese noch junge Saison gehen können. Viel Zeit zum Trübsal blasen bleibt ohnehin nicht: am kommenden Samstag geht es in der Bayerhalle gegen den SCC Berlin.








